Atomwaffenverbotsvertrag tritt in Kraft!

24. Januar 2021

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Der Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen tritt am Freitag, den 22.1.2021 in Kraft nachdem er von 51 Staaten ratifiziert worden ist.

Kundgebung der DFG-VK
am Samstag, den 23.1.2021
um 15.00
auf dem Rathaus Lübeck

Der Vertrag verbietet allen beigetretenen Staaten die Herstellung, Weitergabe, Stationierung und Drohung sowie den Einsatz von Atomwaffen. Die internationale Friedensbewegung hat Jahrzehnte auf diesen Tag hingearbeitet – endlich dieser Erfolg.

In zahlreichen Städten finden Veranstaltungen auf der Straße oder digital statt um diesen Tag zu feiern.

Wir sind uns mit Renke Brahms dem Friedensbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD),, einig; „ Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen ein großer Schritt auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt.

„Angesichts einer mangelnden nuklearen Abrüstung, der Modernisierung und auch der Verbreitung von Atomwaffen kann eine solche völkerrechtliche Festlegung den notwendigen Druck aufbauen, dass diese Waffen endlich aus der Welt verbannt werden“,

sagte Brahms laut einer Mitteilung der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD
Er appellierte an die Bundesregierung, konkrete Schritte einzuleiten mit dem Ziel, den Atomwaffenverbotsvertrag ebenfalls zu unterzeichnen. Dazu gehörten Gespräche und Verhandlungen mit den Partnern in der Nato, der EU und auch der OSZE.

Die Bundesregierung verweigert die Ratifizierung und bleibt damit bei der atomaren Teilhabe, die besagt, dass im Konfliktfalle deutsche Flugzeuge Atombomben im feindlichem Gebiet abwerfen und damit die dortige Bevölkerung vernichten. Sie akzeptiert gleichzeitig die Bemühungen der USA einen Atomkrieg führbar zu machen mit „kleinen“ so genannten taktischen Atomwaffen. Deren Wirkung ist genauso verheerend. Speziell für diesen Auftrag sollen 2021 von der Bundesregierung neue Flugzeuge angeschafft werden.

Die VVN-BdA unterstützt die Kundgebung von der DFG – VK.

Hafenstraße ’96

23. Januar 2021

25 Jahre – Erinnerungswoche

Hafenstraße’96
Gedenken & Anklagen

Vor 25 Jahren brannte in den frühen Morgenstunden des 18. Januar 1996 das Asylbewerber*innenheim in der Hafenstraße 52 in Lübeck. Sieben Kinder und drei Erwachsene kommen hierbei ums Leben. 38 Menschen wurden verletzt. Die Ursache war ein rassistischer Brandanschlag – ein trauriger Anlass, der es verdient auf eine besondere Art und Weise erinnert zu werden.

Offener Brief an den Bürgermeister von Lübeck

1. Januar 2021

Das Lübecker Bündnis
„WIR KÖNNEN SIE STOPPEN“
nimmt Stellung zu dem Polizeieinsatz
am 6. Dezember 2020
am Holstentor in Lübeck.

Das Video über den Vorfall ist HIER zu finden.

Wir über uns

16. August 2020

Seit 1946 gibt es in Schleswig-Holstein eine „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“. Damals gründeten die Überlebenden der faschistischen Haftstätten und Konzentrationslager und die Frauen und Männer aus dem antifaschistischen Widerstand diese Organisation, die der Vertretung der sozialen und politischen Interessen des „anderen Deutschlands“ diente.
Ihre Forderung lautete: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
Die aus dem KZ Buchenwald nach Hause zurückkehrenden Häftlinge brachten das Vermächtnis des Schwurs von Buchenwald mit:

Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel!

Dieses Vermächtnis setzt die VVN-BdA Schleswig-Holstein bis heute in praktischer antifaschistischer Politik um.

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